Der Wüstenfuchs - Der Fennek

Wir sind das Team: "Nordhäuser Wüstenfüchse". Soweit klar...aber woher haben wir eigentlich unseren Namen, was steckt dahinter?

 

Hier die Erklärung:

Der Fennek gehört zur Familie der Füchse und er ist der kleinste aller Windhunde. Man nennt ihn auch Wüstenfuchs, weil er in der Wüste lebt. Er hat sehr grosse Ohren. Die braucht er nicht nur zum Hören, sondern auch um sich vor der Hitze zu schützen. Da er nicht schwitzen kann, wie alle anderen Hunde auch nicht, gibt er die Hitze seines Körpers über die Ohren ab. Hecheln kann er nicht, weil er viel zu viel Flüssigkeit verbrauchen würde. Unter den Pfoten hat er eine dichte Pelzschicht, damit er im heissen Sand gut laufen kann ohne sich zu verbrennen.

Meistens ist der Fennek nachts unterwegs, den sehr heissen Tag verschläft er in seinem Bau, den er mit seiner Familie bewohnt. Das Weibchen bekommt seine Jungen nach nur etwa 2 Monaten Tragezeit.

Der Fennek isst alles, was klein genug ist. Dazu gehören Mäuse, Eidechsen, Insekten, aber auch Pflanzen und Früchte.

Der Fennek ist der kleinste und zierlichste von allen Wildhunden. Er ist 35 bis 40 cm lang (dazu kommen 17-30 cm Schwanz) und sein Rücken ist 18 bis 22 cm hoch. Er wiegt zwischen 1 und 1,5 kg. Sein Fell ist lang, wollig und weich und gelblichweiß gefärbt. Durch seine schwarzen Augen, die schwarze Nasenspitze und die großen Ohren sieht er sehr niedlich aus. In Marokko, Tunesien, Algerien und Ägypten steht der Fennek unter Schutz.

 

"Eigentlich hat er nur einen natürlichen Feind: den Menschen", erklärt der WWF-Experte Volker Homes. Dabei geht es nicht nur ums Fell. Weil der Fennek leicht zähmbar ist, wird er in Fallen gefangen oder aus seinem Bau ausgegraben - und dann als Haustier gehalten oder illegal als Touristenattraktion verkauft. Oft wird dann Geld verlangt von den Wüstenfuchs Fängern, wenn Touristen ein Foto von dem gefangenen Kerlchen machen wollen.

 

Wir rufen alle Afrika Reisende auf, keine Fotos von gefangenen Fenneks zu machen, kein Geld zu zahlen damit die Fänger das Interesse an den Wüstenfüchsen als Gelderwerbsmittel verlieren und die Fenneks frei und lustig in Nordafrika und der Sahara als freie Tiere leben können!

Dem Wüstenfuchs zu Ehren tragen wir seinen Namen als unseren Team Namen.

Weil wir auch frei sein wollen, die Wüste lieben und manchmal Tagsüber ruhen um Nachts aktiv zu sein...So wie die Wüstenfüchse!

 

 

Quellen: Eigenkommentar, Pixabay, www.hoerzu.de, www.kinder-tierlexikon.de, www.pinterest.de